Homotoxikologie

Die Homotoxikologie wurde von dem Arzt Hans-Heinrich Reckeweg aus der Homöopathie entwickelt. Er wird hier nur genannt, damit interessierte Leser seine Vorstellungen nachvollziehen können, nicht, um mit ihm zu werben. Reckeweg selbst nannte seine Arzneimittellehre auch moderne Homöopathie. In seiner Lehre vertrat er die Ansicht, dass alle Erkrankungen auf Gifte zurückzuführen seien, die entweder von außen kommen, als Umweltgifte, oder von innen, als schädliche Stoffwechselprodukte. Zusammen bilden sie die Homotoxine, mit denen sich der Körper dann durch Krankheiten auseinandersetzt. Die aus der Homotoxikologie entstandenen Arzneimittel ähneln nicht nur den Komplex-Homöopathike, sie werden vom Gesetzgeber auch als solche behandelt.

Die Homotoxikologie wird von der Schulmedizin ebenso wie die Homöopathie nicht anerkannt, weil Beweise für die Wirksamkeit und den Wirkungsmechanismus nicht ausreichend geliefert seien. Der Gesetzgeber hat die Homotoxikologie als Teil der Homöopathie dagegen als besonderes Therapieverfahren in das Arzneimittelgesetz aufgenommen und ein eigenes Arzneimittebuch für die Homöopathie geschaffen.


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